Praktikum nachhaltiger Tourismus in ländlichen Gemeinden in Nordperu

Tissage Leymebamba

Praktikum nachhaltiger Tourismus – Unterstützung ländlicher Unternehmer in Nordperu

Wie Sie bereits in verschiedenen Artikeln gelesen haben, unterstützen wir unsere lokalen Partner bei ihrer Teilnahme an der Tourismusentwicklung. Um dies zu tun, haben wir Léa als Praktikantin für drei Monate eingestellt. Sie hat in zwei Gemeinden ein Praktikum nachhaltiger Tourismus, ländlicher Gemeindetourismus gemacht.

Léa hat tolle Arbeit geleistet! Sie wurde von den Gemeinden akzeptiert und respektiert, hat sich an einen Lebensstil angepasst der sich sehr von dem unseren unterscheidet. Vor allem aber war sie in der Lage, die ländlichen Unternehmer zu motivieren und sie bei ihrer Auswahl und Entwicklung zu unterstützen.

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Artikel von Léa Maspeyrat

Am 1. August 2018 habe ich meine Mission in den Gemeinden Cuispes und Leymebamba in Nordperu beendet.

Bevor ich nach Peru gereist bin, war ich sehr besorgt darüber, dass ich Menschen, die ich nicht kannte, Konferenzen (Trainings-Sessions) geben würde – und das auch noch in einer Fremdsprache . Ich hatte auch Angst, nicht in der Lage zu sein, alle Missionen zu koordinieren, die Phima Voyages mir anvertraut hatte. Jetzt, am Ende meines Praktikums kann ich sagen, dass ich trotz einiger Schwierigkeiten diese Befürchtungen überwunden habe und es mir sehr gefallen hat, jedes dieser kollektiven oder persönlichen Treffen mit den Bewohnern der Gemeinden zu animieren.

Die Umsetzung eines gemeinschaftlichen ländlichen Tourismus-Projekts ist alles andere als einfach.

   Tissage Leymebamba, Praktikum nachhaltiger TourismusRéunion tourisme responsable  

Es braucht viel Geduld und Pädagogik. So weit wie möglich habe ich die Anweisungen von Martina und Philippe befolgt, damit der Fortschritt dieses Projekts auf seriöse und effektive Weise sowohl für die Einwohner als auch für die Reise-Agentur verwirklicht wird.

Meine persönlichen Erkenntnisse

Bei dieser Art von Abenteuer gibt es (wie überall) schwierige Momente. Aber mit der Zeit machen diese Momente uns glücklich, dort zu sein, um genau das genau jetzt zu erleben. Es ist normal, dass anfangs nur wenige Leute interessiert sind. Man muss nur darauf warten, dass ein oder zwei Personen sich engagieren und allmählich beginnt das Projekt. Als Beispiel erwähne ich die Gemeinde von Leymebamba, auf deren Fortschritte ich sehr stolz bin.

Wie ich es so oft in den letzten drei Monaten gesagt habe, alles muss “Schritt für Schritt” voran gehen.

Musée de Leymebamba   Fromage tourisme solidaire   

Es war eine intensive, aber vor allem sehr bereichernde Erfahrung. Ich bin heute selbstsicherer in Bezug auf meine zukünftige Berufswahl. Ich habe viel gelernt, ich habe viel von den Einheimischen empfangen. Das Schönste, was sie mir gegeben haben, ist sicherlich ihr Vertrauen. Es war so magisch zu fühlen, dass ich ihnen eine Hand reiche und dass sie mir vertrauen. Ich liebte jedes Ende unserer Besprechungen. Danach konnte ich eine ganze Weile nicht einschlafen, weil ich zu viel über den Austausch, den wir gerade hatten, nachdachte, über die Gefühle, die ich hatte, das Glücksgefühl, etwas zu vermitteln, zu zeigen, dass sie es schaffen können und dass wir sie unterstützen.

Von ganzem Herzen hoffe ich, dass die Gemeinde ein paar Dinge gelernt hat und dass sie das motiviert, weiterzumachen. Ich habe die letzten Treffen in beiden Gemeinden damit beendet, ihnen zu sagen, dass es sehr wichtig ist, dass sie die touristischen Aktivitäten mit Liebe machen und nicht aus Verpflichtung. Sie können sich jederzeit noch verbessern, aber am wichtigsten ist es, dass sie “sie selber” bleiben, mit ihren Ideen und ihren Wünschen.

Eintauchen / Umdenken

Dieses Eintauchen in das Gemeindeleben war sehr stark, sowohl für mich persönlich als auch beruflich. Ich fühlte mich wie zu Hause bei “meiner” Familie in Cuispes, was die Abreise ziemlich schwierig machte. Ausserdem wurde ich mir der Lebensbedingungen bewusst, in denen die Menschen auf dem Dorf leben, es war eine echte Veränderung für mich. Dies ist die erste Reise, die ich mache (und ich bin schon etwas rum gekommen), die mir so sehr zu schaffen gemacht hat. Ich denke, dieses Eintauchen in das Gemeindeleben hat einige Werte und Wünsche bestätigt, die ich bereits hatte, bevor ich kam. Mit anderen Worten, ich möchte einen Beruf machen, der Sinn macht, der dem anderen helfen und ihm nützlich sein kann.

Heute wird mir klar, wie schwer es ist, auf dem Feld zu arbeiten, und in Peru auf dem Land zu leben, wenn man von unserer westlichen Lebensweise ausgeht. Ich habe manchmal persönliches und berufliches vermischt, aber ich glaube, das ist bei dieser Art von Projekt, dem ländlichen Gemeindetourismus ganz normal.

Man muss den Menschen nahe sein, ihnen zuhören, versuchen, sie zu verstehen und mit ihnen Hand in Hand an ihren Wünschen und Ideen arbeiten. Ich hoffe, eines Tages zurückzukehren, um meine Freunde wieder zu sehen und die Fortschritte, die sie gemacht haben.

Stage Tourisme responsable

Jeder Tag war eine neue Herausforderung, eine Entdeckung und eine Bereicherung. Ich hatte die Möglichkeit, am ersten Treffen Amerikas des ländlichen Gemeindetourismus in Moyobamba als Vertreter von PHIMA VOYAGES teilzunehmen. Und dann war da natürlich auch die Reise mit Martina nach Chiriaco in die Awajun Gemeinden der peruanischen Amazonia.

Tourisme responsable Amazonie péruvienne, nachhaltiger Tourismus

Phima Voyages

Was das Team von Phima Voyages betrifft, bin ich sehr glücklich, sie alle kennen gelernt zu haben, sei es Jhon, Martina oder Philippe und alle anderen Partner, die ich in diesen drei Monaten getroffen habe.

Ich habe meine Missionen, die mir anvertraut wurden, sehr zu Herzen genommen und die Menschen, mit denen ich zusammen gearbeitet habe, lieb gewonnen. Gerade deshalb habe ich mein Praktikum mit so viel Leidenschaft und Willen durchgeführt.

DANKE FÜR ALLES, PHIMA VOYAGES.

Léa Maspeyrat.

Praktikum nachhaltiger Tourismus in ländlichen Gemeinden in Nordperu
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