Besuch in der Schokoladenfabrik (Nein, nicht bei Willi Wonka)

L'Orquidea in Tarapoto

Schokoladenfabrik

Schokolade in der Region San Martin

Schokolade aus Peru ist weltweit bekannt. Die meiste Schokolade kommt aus tropischen Regionen, unter anderem aus der Region San Martin im Norden von Peru.

Bei unserem letzten Abstecher nach Tarapoto haben wir die Schokoladenfabrik Orquidea besucht, deren Schokolade in ganz Peru bekann ist. Geführte Tour und Probieren angesagt !

Der Blog-Teil von Phima Voyages ist eine wahre Goldmine an Informationen und Orten, die es im Norden von Peru zu besichtigen gibt. Um keinen Artikel zu verpassen und um unseren gratis Reise-Führer über die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Norden von Peru zu bekommen, bitte einfach hier klicken. 

Schokolade San Martin   Boutique Orquidea, Tarapoto

Wo findet man die Schokoladenfabrik Orquidea ?

Die Schokoladenfabrik Orquidea liegt relativ nah am Plaza de Armas von Tarapoto. Mit einem Moto-Taxi kommen Sie ohne Probleme in 10 Minuten ans Ziel. Die Adresse ist Jr. Santa Monica 200. Wundern Sie sich nicht, wenn am Ende die geteerte Strasse aufhört und ein Schotterweg weiterführt. Es ist die richtige Strasse ! Die Fabrik befindet sich ganz unten rechts, direkt neben dem Hotel Madera Labrada Lodge Ecologico.

Die Besichtigung der Schokoladenfabrik

Bei unserer Ankunft in der Boutique fragen wir nach, ob wir an einer geführten Tour teilnehmen können. Der junge Herr hinter dem Tresen geht nachfragen und kommt Minuten später zurück. Ja, das ist möglich. Er hat uns auch schon weisse Blusen, ein Haarnetz, eine Mundmaske und Schuhschoner mitgebracht. Der Preis für die Tour, Material inbegriffen, ist 3 soles pro Person.

Vor dem Eingang in die Fabrik fangen wir mit unserer “Verkleidung” an – und lachen uns fast schief ! Jetzt kommt auch eine peruanische Familie, die sich der Führung angschliesst. Sie dürfen sich genauso verkleiden wie wir.

Schokoladenfabrik

 

Als wir fertig sind, erklärt uns unser Führer, wie Orquidea funktioniert. Sie arbeiten mit verschiedenen ländlichen Gemeinden zusammen, die ca. ein einhalb Stunden von Tarapoto entfernt sind, und von wo aus sie ihren Kakao bekommen.

Die Kakaobohnen kommen in der Schokoladenfabrik an und sind von einer weissen und süssen Schicht umgeben. Sie müssen 2 – 3 Tage fermentieren, bevor sie dann ca. 5 Tage im Freien trocknen.

Schokobohnen San Martin

Jetzt werden die Bohnen in Jutesäcken ins Innere der Fabrik transportiert, wo sie im Trockenen aufbewahrt werden, so halten sie sich gut. Von hier aus beginnt der Verarbeitungsprozess mit der Kalibermaschine, um die verschiedenen Bohnengrössen zu trennen.

Für uns heisst das, dass wir jetzt in die Fabrik hineingehen. Man kann kaum ein Wort verstehen, denn die Maschinen sind sehr laut, es ist heiss und der Geruch von Schokolade einfach unerträglich …

Ich versuche, den Verarbeitungsprozess kurz zu fassen :

  1. Calibrage : pour homologiser les tailles en petit, moyen et grand. Ceci sert surtout pour le point
  2. Toaster : selon la taille, les graines sont toastées ensemble au four industriel à gaz pendant 45 – 50 minutes à 120°
  3. Peeling : Cette étape enleve la coquille du cacao en passant les graines dans une machine avec une énorme ventilation. Les coquilles sont séparées du grain.

Maintenant on a 100% de cacao pur pour faire du bon chocolat !

Selon les besoins, on y rajoute du lait ou du sucre pour faire des pâtes qui sont après travaillées par des pâtissiers / chocolatiers. Mais d’abord, cette pâte sort du processus industriel et passe à l’élaboration manuelle.

Schokoladenprobe

En effet, derrières des vitres, dans des salles climatisées, se trouvent plusieurs femmes, en train de préparer des plaques de chocolat et de différentes remplissages: crème de café, chocolat avec Quinoa ou Kiwicha, des noix et plein d’autres. Ce travail se fait quand le cacao a encore une température de 30°. Après on le met pendant 15 – 20 minutes au réfrigérateur pour fixer le cacao dans sa forme désirée.

Maintenant vient le travail de couper les plaques de chocolat en tablettes de chocolat et, ultime étape, de les emballer individuellement avant de les mettre dans leurs étuis etiquettés Orquidea.

Nous ressortons de la fabrique pour faire un nouveau tour à la boutique, enlever notre déguisement et passer à la dégustation. Miam, moi, qui n’aime pas trop les chocolats Mocca, celui-là, il était délicieux.

Une visite à la Chocolaterie Orquidea pendant votre voyage au Nord du Pérou est certainement une bonne façon d’apprendre sur la culture du cacao et du chocolat, une tradition toujours présente et valorisée dans la région San Martin.

Weitere Artikel :


«

Copyrighted Image