Reisen Sie jetzt nach Peru !

Warum gerade jetzt eine Reise nach Peru ?

Ein Artikel, der hoffentlich geteilt wird und die zahlreichen Fragen der Reisenden, die bald oder in den nächsten 2 bis 3 Monate kommen möchten, beantworten wird. Nun gut, ich gebe Ihnen die Antwort sofort. Ja, Sie können problemlos eine Reise nach Peru planen.

Erschütternde Bilder, aber übermäßige offizielle Ankündigungen und manchmal verspätet

Ja, Peru litt, Peru leidet und Peru wird noch eine Zeit lang unter den Konsequenzen der schweren Regenfälle und insbesondere der Wasser- und Schlammlawinen, die den Norden von Peru betreffen, leiden.

Aber ist es deshalb notwendig, auf internationalem Niveau und dem der Botschaften, insbesondere der französischen, eine derartige Verunglimpfung des Reiseziels zu verursachen? Na gut, ich wohne in Peru und dazu noch in einer Region, die keine Katastrophe erlebt hat, vielleicht bin ich deshalb nicht ganz objektiv.

Aber Fakt ist, dass ich in den verschiedenen Zonen, die ich durchquert aber, feststellen konnte, dass zahlreiche Menschen die Strapazen der Katastrophe erlebt haben und nun auf die Rückkehr der Besucher warten, die durch diese Ankündigungen, zu recht, erschreckt wurden. Es ist genau der richtige Zeitpunkt für eine Reise nach Peru !

Die Straßen in Peru sind offen

Wir beenden heute eine zweiwöchige Reise, die am 12. April bei uns in Chachapoyas begonnen hat. Wir haben die archäologischen Hauptstätten in Nord-Peru, von denen ich in weiteren Artikeln erzählen werde, besucht.

Wir wollten uns selbst ein Bild der Situation machen und wissen, wie es derzeit ist, wenn man in Peru reist.

Unsere Reiseroute in Nord-Peru

Der am meisten betroffene Teil war die Küste von Nord-Peru. Es war demnach logisch eine Reiseroute vorzubereiten, die in der Hauptstadt beginnt und weiter nach Norden führt, über verschiedene archäologische und touristische Hauptstätten. Somit konnten wir uns von dem Zustand der Straßen und der Stätten selbst überzeugen.

Wir haben Chachapoyas am 12. April gegen 7:00 Uhr morgens verlassen. Wir haben den Shuttle-Service Viajes Pacifico gemietet, um die Stadt Jaen zu erreichen. Von dort aus gibt es einen täglichen Flug in die Hauptstadt Lima.

4 Stunden Fahrt und wir steigen an Bord eines Fluges von Latam, die einzige Fluggesellschaft die nach Jaen fliegt.

Wir erreichen den Flughafen von Lima um 15:00 Uhr. Unser Gepäck ist heute in einer Lichtgeschwindigkeit angekommen und um 16:30 Uhr nach einer Stunde Taxifahrt sind wir in Miraflores, wo wir ein Hostel reserviert hatten.

Strand Lima Miraflores

Wir treffen uns mit einer französischen Freundin, die bereits am 29. März angekommen ist. Sie hat sich entschieden, trotz Warnung der französischen Botschaft, nach Peru zu reisen.

Wir hatten ihr gesagt, dass sie sich keine Sorgen machen sollte und herkommen könnte. Bevor sie sich uns anschloss für den weiteren Verlauf der Reise, hatte sie bereits Arequipa, Nazca, Ica, Huacahina, Paracas und viele weitere Orte besucht. Und? Tja, kein Problem, alles ist super verlaufen, meine Damen und Herren.

Plaza de Armas Lima

Die Semana Santa in Lima kann ich nur empfehlen. Der Verkehr ist sehr viel ruhiger als sonst, die Stätten, Huaca Pucllana, Museen und natürlich die guten Restaurants sind alle geöffnet. Die Taxen sind vielleicht nicht in Feierlaune, aber wir sind es “Felices!”

Von der Hauptstadt in Richtung Norden

Wir verlassen Lima am Sonntag, den 15. April mit Ziel Barranca, um die Stätte von Caral zu besuchen. Es ist die älteste Zivilisation in Amerika, circa 5 000 Jahre alt. Ein Ort, den Sie nicht verpassen sollten, wenn Sie sich entscheiden, Nord-Peru zu bereisen. Die Stätte war einige Tage geschlossen wegen den starken Regenfällen.

Wir haben den Service des Anbieters Moviltours beim Start in Lima in Anspruch genommen. Ihr Terminal befindet sich in der Nähe des Stadiums in Lima. Start um 14:00 Uhr, gegen 18:00 Uhr erreichen wir die Stadt Barranca, um dort die Nacht zu verbringen. Am nächsten Morgen besuchen wir die Stätte von Caral, die sich einige 25 Kilometer entfernt befindet.

Caral Nord-Peru

Wir haben keine Schwierigkeiten auf der Strecke gehabt und die Stätte von Caral ist großartig.

Bei der Rückkehr haben wir uns in Pativilca, einige Kilometer nördlich von Barranca, absetzen lassen. Von dort aus haben wir einen “Collectivo” oder Van genommen. Es handelt sich hierbei um ein sehr beliebtes Transportmittel, um in Peru zu reisen. Dieser fährt uns direkt nach Huaraz in die Berge.

collectivo Barranca a Huaraz

Die Straße nach Huaraz wurde tatsächlich durch Geröll betroffen, ist jedoch wieder offen und wir erreichen Huaraz gegen 18:30 Uhr, also eine Fahrt von circa 3,5 Stunden.

Chavin de Huantar, Nord-Peru

Als wir in Huaraz angekommen waren, konnten wir problemlos die Lagune und die beeindruckende Stätte von Chavin de Huantar besichtigen. Wir befinden uns am Ende der Regensaison.

laguna Llanganuco Huaraz

Für Trekking ist es noch etwas zu früh wegen dem unbeständigen Wetter in den Bergen, aber für uns gab es wirklich keine Probleme.

Die Restaurants und anderen Tour-Anbieter bedauern es natürlich, dass die Besucher nicht vor Ort sind.

Rückkehr bergab nach Huaraz in Richtung Küste

Wir sind 5 Nächte in Huaraz geblieben, in einem sehr angenehmen Hostel. Auch hier mussten wir feststellen, dass wir nicht von Nachbarn gestört wurden.

Huaraz und Huayhuash

Wir haben den Service eine Busgesellschaft in Anspruch genommen (ich weiß nicht, ob ich diese empfehlen kann, aber wir sprechen noch einmal darüber), um die Küste und Casma zu erreichen. Start um 10:00 Uhr, wir werden 4 Stunden brauchen, um die Stadt an der Küste zu erreichen.

Man fährt durch einige Geröllzonen und am Ende der Reise fahren wir circa 20 Kilometer auf einer Straße, die durch die Ereignisse im März völlig verschwunden ist. Man kommt durch, natürlich mit einem langsameren Tempo als normal.

In Casma werden wir ganz alleine in einem sehr angenehmen Hostel übernachten.

Peruanischer Hund, SEchin

Am nächsten Morgen gehen wir die archäologische Stätte von Sechin besuchen und wir sind (mal wieder) die Einzigen (oder fast!). Auch hier leiden alle unter den Reisestornierungen.

Entlang der Küste in Nord-Peru

Bei Rückkehr von unserem Besuch, ist es Zeit, die Reise weiter nördlich fortzuführen, in Richtung Trujillo.

Wir nehmen ein Collectivo, der uns nach Chimbote fährt und von dort aus einen weiteren Collectivo nach Trujillo.

Wir durchqueren viele Zonen, wo die Straßen mehrere Wochen abgeschnitten waren. Dies liegt meistens an Brücken, die zusammen gebrochen sind.

Provisorische Brücke, über den Viru

Man hat provisorische Brücken aufgebaut, die es der Panamericana ermöglichen den Personenverkehr, aber auch der Verkehr für Waren von Süden nach Norden oder umgekehrt, wieder aufzunehmen. Alles braucht vielleicht etwas mehr Zeit, aber es funktioniert, Peru läuft wieder und es bewegt sich.

Um Trujillo herum?

Die Umgebung von Trujillo “Ciudad de la eterna primavera” hat viel unter den Schlammlawinen, “Huaicos”, gelitten. Es regnet sehr selten hier. Und dennoch kann ich wieder einmal feststellen, dass wir kein Problem haben werden, um nach Trujillo zu kommen. Unsere Freundin besucht die wunderschönen Stätten von Chan Chan und Huaca de la luna. Sie möchte die vor-kolumbianischen Stätten der Region kennen lernen, unabdingbar auf einer Reise nach Peru.

Plage de Huanchaco

Wir werden in Huanchaco wohnen. Dort werden die Kinder und ich selbst schwimmen gehen und das Zentrum von Trujillo, welches immer noch so schön ist, besuchen.

site El Brujo

Ich beende die Tour dann bei der außergewöhnlichen Stätte von El Brujo, wo 2006 die Mumie der Dame von Cao entdeckt wurde. Diese Stätte, dieser Ort kann keinen gleichgültig lassen. Sie werden von hier mit vielen positiven Energien wieder weggehen.

Und trotzdem müssen wir auch hier wieder feststellen, dass die Stätten und die Handwerker, die ihre Boutiquen dort haben, wirklich verzweifelt Touristenverkehr vermissen.

Zurück in Chachapoyas

Übrig bleibt nun der Teil, bei dem wir die Zone von Chiclayo und die westliche Auffahrt der Anden angehen. Erneut nehmen wir den Service des Anbieters Moviltours in Anspruch und machen die Reise bei Nacht.

Man durchquert hier Zonen, die sehr stark unter der Schlammlawinen gelitten haben. Wir haben dadurch logischerweise einige Zonen, in denen wir langsam fahren müssen.

Die Gesamtstrecke, die normalerweise 13 Stunden braucht, wird diesmal 15,5 Stunden benötigen, was angesichts der Ereignisse doch annehmbar ist.

Wir kommen also zurück nach Hause nach Chachapoyas.

Peru, “una sola fuerza”

Wenn wir also von diesem Motto ausgehen, welches hier überall, sogar durch die Telefonanbieter verbreitet wird, was behalten wir im Sinn?

Wir wollten mit dieser Reiseroute zeigen, dass Sie problemlos durch Peru reisen können und insbesondere durch die sehr betroffenen Zonen im Norden.

Peru hat sicherlich harte Zeiten erlebt. Die natürlichen Elemente haben wieder einmal das Land vor eine schwierige Prüfung gestellt. Die Natur hat seine Rechte gezeigt. Hoffen wir, dass die Behörden energischer auf die unregelmäßigen Bauten, die in einigen nicht geeigneten Zonen erstellt wurden, reagieren werden. Man setzt unnötigerweise das Leben von tausenden Menschen aufs Spiel. Menschen, die bereits wenig besitzen und die nach der Katastrophe einfach gar nichts mehr besitzen.

Peru hat die Ärmel hochgeschlagen, Peru kämpft und Peru ist wieder aufgestanden. Viva el Perú!

Kann man wieder nach Peru reisen?

Sie haben eine Reise nach Peru geplant und Sie stellen sich die Frage: Sollte ich reisen ? Stellen Sie sich nicht mehr diese Frage, kommen Sie und zwar ab sofort. Die Stätten haben weniger Verkehr, die Hotels müssen ihre Kassen wieder füllen. Indem Sie reisen, helfen Sie dem Land, sich schneller wieder aufzubauen. Sie können bestimmt auch einige gute Angebote bekommen.

Derzeit ist z.B. Mancora leer, die Hotels bieten Angebote und Rabatte an. Also für Liebhaber des Strandes…

Nur eine kleine Präzision genau für die Zone von Mancora. Am Strand gibt es keine Probleme. Aber Achtung, wenn Sie sich etwas weiter im Hinterland befinden. Ich spreche hier vom extremen Norden wie Piura oder Tumbes oder in der Nähe der Küste, dort wo die pazifischen Gewässer das ganze Jahr über warm sind, Niño hin oder her. Derzeit sollten Besucher sich besser gegen Gelbfieber impfen lassen. Der Regen hat einige glücklich gemacht und zwar die Mücken. Dagegen gibt es weiter im Süden an der Küste oder in den Bergen keine Meldungen dazu.

Und selbst wenn Sie nicht vor hatten, unser Land zu bereisen, hoffe ich dennoch, dass unsere Artikel Sie davon überzeugen können, es zu entdecken. Ob es nun im Süden oder im Norden mit seinen Vor-Inka-Zivilisationen oder noch den außergewöhnlichen Landschaften ist, Sie haben die Wahl.

Vergessen Sie nicht, dass Chachapoyas oder Tarapoto absolut keine Probleme wie die Küste erlebt haben. Aber diese Regionen haben dennoch von der allgemeinen Touristenflaute im Land gelitten.

Peru braucht Sie jetzt, es zählt auf Sie.

Bis bald und schon mal eine gute Reise nach Peru !

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