CO2-Emissionen versus Wiederaufforstung

CO2-Emissionen : Wir pflanzen Bäume !

Wie Sie bereits wissen, ist Phima Voyages eine Reise-Agentur, die sich dem verantwortungsvollen und ländlichen Tourismus verschrieben hat. Derzeit arbeiten wir an der Travelife-Zertifizierung für Reise-Agenturen. Ein häufiger wiederkehrender Punkt im verantwortungsvollen Tourismus sind die CO2-Emissionen für Langstreckenflüge. Um den CO2-Fußabdruck unserer Kunden zu verringern, haben wir uns entschlossen, die Wiederaufforstung in unserer Region zu unterstützen und Bäume zu pflanzen.

 

Mit jeder Reservierung unterstützen Sie die Wiederaufforstung in ACP Milpuj. Sie adoptieren einen Baum in Ihrem Namen!

 

Der Blog-Teil von Phima Voyages ist eine wahre Goldmine an Informationen und Orten, die es im Norden von Peru zu besichtigen gibt. Um keinen Artikel zu verpassen und um unseren gratis Reise-Führer über die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Norden von Peru zu bekommen, bitte einfach hier klicken. 

 

Wie können wir als Reisende, aber auch aus Sicht unserer Reise-Agentur, unsere CO2-Emissionen senken?

  • Verwenden Sie das Flugzeug nicht für Kurzstrecken oder kurze Reisen. Wenn immer möglich, reisen Sie mit dem Bus oder Zug oder mit der Mitfahrzentrale. Die Reise wird sicherlich länger dauern, es wird wahrscheinlich nicht billiger kommen, aber es ist eine engagierte Entscheidung.
  • Wenn Sie einen Langstreckenflug unternehmen, sollten Sie einen längeren Urlaub in Betracht ziehen. In 15 oder 21 Tagen können Sie Ihr Gastland viel besser kennenlernen und wirklich richtig abschalten.
  • Bevorzugen Sie Direktflüge! Flugzeuge verbrennen Kerosin, insbesondere beim Start und beim Aufstieg auf Reiseflughöhe. Infolgedessen verbrauchen Flüge mit mehreren Verbindungen noch mehr Kerosin und stoßen mehr Kohlenstoff aus.
  • Verwenden Sie Fluggesellschaften, die verantwortungsbewusster transportieren, und beispielsweise Biokraftstoffe testen.
  • Und zu guter Letzt: Verwenden Sie ein Klimaschutzprogramm!

 

Ja, ein Klimaschutzprogramm – wir waren sehr daran interessiert, aber …

Aber es gab nichts, was uns gefallen hat – zu unpersönlich, zu teuer, zu weit von unserem Aktionsfeld entfernt, das Peru und vor allem der Norden Perus ist!

Deshalb haben wir beschlossen, es auf unsere eigene Art Weise in die Hand zu nehmen – und mit unserem Freund Perico vom privaten Naturschutzgebiet (Private Conservation Area, ACP) in Milpuj in der Region Amazonas zusammenzuarbeiten, um die Wiederaufforstung seines Naturschutzgebiets zu unterstützen.

 

ACP Milpuj – um wen geht es hier ?

Perico und seine Mutter Lola engagieren sich seit Jahren für den Erhalt von Fauna und Flora. Ich würde sogar sagen, dass sie zu den Vorreitern des verantwortungsvollen Tourismus in der Region gehören! Sie haben sogar Ihr Grundstück in ein privates Naturschutzgebiet verwandelt.

Seitdem haben sie sehr schöne Gästezimmer gebaut, in Harmonie mit der Natur, sie produzieren Honig mit Tarabäumen (ein einheimischer Baum der Region, der Familie der Akazien), haben ihren eigenen Gemüsegarten und züchten Bio-Hühner.

Die Wiederaufforstung ihres 70 Hektar großen Grundstücks ist für sie eine große Verantwortung. Und Wiederaufforstung ist teuer!

 

 

Wie funktioniert Wiederaufforstung?

Kurz gesagt bedeutet Wiederaufforstung natürlich, Bäume dort zu pflanzen, wenn sie abgeholzt oder verbrannt wurden. Bis hierher ist es einfach 🙂

Aber einen Baum zu pflanzen ist nicht so einfach! Beachten Sie, dass ein Baum mit höherer Wahrscheinlichkeit überlebt, wenn er bereits ein robusterer, also älterer Baum ist. Aber diese Bäume sind natürlich teurer als kleine Triebe.

Was bedeutet das ?

  • Perico hat seine eigene Baumschule eingerichtet, in der kleine Baumpflanzen gezüchtet werden. Er bekommt aber auch kleine Bäume von den umliegenden ACPs.
  • Die kleinen Bäume müssen regelmäßig mit bewässert und vor Krankheiten geschützt werden. Viele Triebe überleben nicht.
  • Man könnte natürlich einen bereits größeren Baum kaufen oder neu pflanzen, der eher Wurzeln schlägt und überlebt. In diesem Fall ist der Kauf jedoch teurer oder die “Kindergartenphase” wird verlängert und kostet auch Geld.
  • In beiden Fällen ist zu berücksichtigen
    • das Umpflanzen des kleinen Baumes in die Baumschule oder
    • den Baum zu kaufen und zum zur ACP zu transportieren und
    • schließlich, den Baum an seinen endgültigen Standort zu pflanzen (d.h. es braucht eine Person, die den Baum an seinen zukünftigen Standort bringt, ein Loch gräbt, den Baum pflanzt und ihn danach regelmässig gießt).

Unsere Partnerschaft mit ACP Milpuj

Die Idee war, die Wiederaufforstung von ACP Milpuj ganz konkret zu unterstützen, anstatt über ein Klimaschutzprogramme zu gehen, das uns in seiner Größe und Vision nicht entspricht.

Ab sofort pflanzen wir für jede Buchung ab 2020 einen Baum bei Perico und Lola. Indem wir sie unterstützen, können wir jedes Jahr Fortschritte sehen und arbeiten mit vertrauenswürdigen Menschen zusammen.

Mit Ihrer Buchung planzen Sie automatisch einen Baum in der Region Amazonas!

 

Wie funktioniert unsere Partnerschaft ?

Für jede bestätigte Reservierung pflanzen wir einen Baum in Pericos ACP, genauer gesagt: Wenn Sie 2 Reisende sind, pflanzen wir 2 Bäume. Wenn Sie eine 4-köpfige Familie sind, pflanzen wir 4 Bäume!

Sobald Ihre Reservierung bestätigt ist, erstellt Perico eine Adoptionsbescheinigung in Ihrem Namen aus. Er macht ebenfalls eine Steintafel mit Ihrem Namen, die dann neben “Ihrem” Baum steht. Sobald der Baum gepflanzt ist, erhalten Sie das Foto per E-Mail. (Zur Information, die beste Zeit zum Pflanzen ist zwischen Oktober und März, während der Regenzeit.)

Wenn Sie selber in die Region reisen, können Sie sich sogar die Zeit nehmen, Ihren Baum selbst zu pflanzen und Ihre Erinnerungsfotos zu machen!

Wir denken, dass wir auf diese Weise den CO2-Emissionen unserer Reisenden entgegenwirken und den menschlichen Aspekt bewahren können, der uns sehr am Herzen liegt. Sie können natürlich jederzeit zusätzlich ein Klimaschutzprogramm Ihrer Wahl zusätzlich unterstützen !

reforestation à Milpuj

 

Was kostet das Pflanzen eines Baumes?

Perico schätzt, dass die Kosten für einen Baum rund 50 Soles betragen. Das beinhaltet

  • Pflegen in der Baumschule
  • Das eigentliche Pflanzen
  • Die Pflege, bis der Baum alleine überleben kann (ca. 3 bis 5 Jahre)

Fassen wir zusammen: Sie buchen eine Reise mit Phima Voyages und wir pflanzen automatisch einen Baum in Ihrem Namen in der ACP Milpuj.

Aber – Sie können sich auch entscheiden, einen Baum bei Perico zu adoptieren, ohne mit uns zu reisen!

 

 

Sie können sich auch anderweitig in der ACP Milpuj engagieren

Sie bevorzugen den Schutz endemischer Tiere in der Region anstelle der Wiederaufforstung? Das ist absolut möglich!

Perico beobachtet seit mehr als drei Jahren mit einem Dutzend versteckter Kameras die wilde Tierwelt auf seinem Grundstück (dank Spenden von naturverbundenen Freunden). Unter anderem konnte er die Existenz des Leoparden Colo Colo beobachten, einer bislang wenig untersuchten und vom Aussterben bedrohten Art.

Regelmäßig wird der Colo Colo Leopard während der Trockenzeit von Autos angefahren, wenn er aus dem Naturschutzgebiet kommt, um an den Fluss zu gehen, um zu trinken. Ein Anwohner brachte kürzlich einen dieser toten Colo Colo-Leoparden zu Perico. Er lässt diesen gerade ausstopfen, um ihn später in seinem zukünftigen Interpretationszentrum auszustellen und die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Um die Leoparden zu schützen, will Perico an strategischen Stellen Wasserstellen bauen. So möchte er verhindern, dass Colo Colos die Straße überqueren. Das Wasser wird verwendet, um nicht nur den Tieren, sondern auch den umliegenden Pflanzen Wasser zu geben.

Das Programm sieht vor, einen Wassertank zu installieren (der sich mit Regenwasser füllen würde). Durch Rohre gelangt das Wasser zu einer Art Brunnen, an dem die Tiere trinken können.

Wenn Sie an dieser Initiative im Rahmen Ihrer Buchung teilnehmen möchten (und nicht im Rahmen der Aufforstung), erhalten Sie von Perico selbstverständlich auch ein Zertifikat für Ihren Beitrag.

Während Perico darauf wartet, die wirtschaftlichen Ressourcen zu sammeln, die für den Beginn der Arbeiten erforderlich sind, fertigt er Schlüsselanhänger in Form eines kleinen Plüsch-Leoparden, um sie zu verkaufen.

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