Solidarische Reise nach Nord-Peru mit Übernachtung im Gästezimmer

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Solidarische Reise nach Nord-Peru mit Übernachtung im Gästezimmer

16 Tage / 15 Nächte

Eine solidarische Reise machen, Nord-Peru entdecken, fern von den großen touristischen Strecken reisen, die Gemeinden bei ihrer Entwicklung unterstützen und gleichzeitig am täglichen Leben teilnehmen. Zusammen mit den Einheimischen werden Sie diese noch wenig bekannten Regionen entdecken und eine einzigartige Erfahrung erleben. Sie übernachten die meiste Zeit in Gästezimmer, um so den besten Anschluss zu finden.

Reisedauer :    16 Tage mit Beginn in Tarapoto und Ende in Trujillo

 

Höhepunkte Ihrer Reise

  • Aufenthalt im Homestay, um die Peruanische Kultur besser kennen zu lernen
  • Schokoladen-Route in Chazuta
  • Kanufahrt auf dem Huallaga Fluss
  • Keramik-Workshop in Chazuta
  • Wanderung nach Yumbilla, einer der höchsten Wasserfälle der Welt
  • Zitadelle von Kuelap
  • Kaffee-Ernte in Cuispes
  • Mumien-Museum in Leymebamba
  • Webekunst und Sarcophagen-Bemalung
  • Pachamanca-Kochkurs, in der Erde gegart
  • Pyramiden von Tucume und Museum Tumbas Reales
  • Chimu und Moche Kultur in El Brujo, Sonnen- und Mondtempel sowie Chan Chan

Unsere Reiseprogramme sind dazu gedacht, Sie für Ihre Reise in den Norden von Peru zu inspirieren und Ihnen zu zeigen, wie vielfältig diese Regionen sind.

Wir gestalten dann zusammen mit Ihnen Ihre Wunschreise, genau massgeschneidert auf Ihre Interessen, Hotelkategorie, Transportmittel und Reisedauer. Sie entscheiden auch, ob Sie lieber alleine und unabhängig reisen möchten oder einen privaten Reiseführer wünschen, der Ihnen die Geheimnisse Perus zeigen kann.

Schreiben Sie uns an info@phimavoyages.com oder über unser Kontaktformular. Wir antworten Ihnen innerhalb von maximal 24 Stunden.

 

Reiseablauf

Solidarische Reise nach Nord-Peru mit Übernachtung im Gästezimmer

16 Tage / 15 Nächte

 

Eine solidarische Reise machen, Nord-Peru entdecken, fern von den großen touristischen Strecken reisen, die Gemeinden bei ihrer Entwicklung unterstützen und gleichzeitig am täglichen Leben teilnehmen. Zusammen mit den Einheimischen werden Sie diese noch wenig bekannten Regionen entdecken und eine einzigartige Erfahrung erleben. Sie übernachten die meiste Zeit in Gästezimmern, um so den besten Anschluss zu finden.

 

Detaillierter Reiseablauf

Tag 1 –  Tarapoto – Chazuta

Sie werden am Flughafen von Tarapoto abgeholt und dann direkt in die Gemeinde von Chazuta gefahren, circa 40 Kilometer oder eine Stunde Fahrt von Tarapoto aus entfernt. Ihre solidarische Reise beginnt !

Ihre Gastfamilie wird Sie empfangen und Ihren ihr Gästezimmer zeigen. Danach gibt es Abendessen in der Familie.

bord de rivière Chazuta

 

Tag 2 – Erkundung von Chazuta

Chazuta liegt am Ufer des Flusses Huallaga, auf 260 m Höhe. Dessen Gewässer speisen den großen Fluss Amazonas. Die Bewohner sind sehr gastfreundlich und werden sich freuen, Ihnen Ihr Können im Bereich Schokoladen-, Keramik- und Papierherstellung aus Bananenbaumrinde zu zeigen.

Die Schokolade von Chazuta ist auf nationalem Niveau anerkannt und ich würde sogar auf internationalem Niveau sagen, da sie regelmäßig Auszeichnungen bei großen internationalen Wettbewerben in Paris oder New York gewinnt.

Auch die Keramik von Chazuta mit ihrer Finesse und den erkennbaren Szenen, die darauf zu sehen sind, ist ein Kunstwerk.

Das Papier wird hier komplett auf handwerkliche Art und Weise hergestellt und basiert auf Bananenbaumrinde. Es bietet eine exzellente Unterlage um Diplome oder schöne Gemälde von Malern zu erstellen.

dîner Rio Bosque Magico

Tag 3 – Chazuta

Wir fahren heute mit unserer Entdeckungsreise dieser entzückenden Gemeinde von Chazuta fort.

Sie werden einen Ausflug auf dem Fluss machen. Dieser Fluss ist sozusagen die „Straße“, die zu den Bauernhöfen flussabwärts des Dorfes, in mitten des Dschungels führt. Diese Strecke wurde ebenfalls von den „Drogenhändlern“ benutzt.

Sie werden bis zum Wasserfall wandern können und der Besitzer wird Ihnen die „Kakao-Farm“ erklären.

ouvrir la cabosse de cacao, Chazuta

Tag 4 – Chazuta – Lamas – Moyobamba

Heute verlassen wir Chazuta. Unsere erste Etappe wird das Dorf Lamas sein – circa 2 Stunden Fahrt entfernt. Lamas ist „das Dorf mit den 3 Etagen“ und ist bekannt für seine einheimische Gemeinde, die Quechua spricht. Die Einwohner stellen selbst ihre Kleidung her und leben sehr gesund durch die lokalen Nahrungsmittel. Wir werden das Dorf Lamas besuchen und werden natürlich auch die kleinen Geschäfte mit lokalem einheimischem Handwerk besuchen.

Mittagessen in Lamas (nicht inbegriffen).

Wir fahren unsere Reise fort in Richtung Moyobamba, die Hauptstadt der Region San Martin – circa 2 Stunden entfernt. Dort werden wir von einem charmanten japanisch-peruanischen Paar empfangen.

Seizo kocht sehr frische Produkte und Fisch aus seiner eigenen Zuchtfarm. Sie werden uns eines der leckersten Abendessen servieren.

 

Tag 5 – Moyobamba – Cuispes

Start am Morgen nach dem Frühstück von der Casa de Seizo bis nach Rioja. Wir erreichen das Naturschutzgebiet Santa Elena. Es handelt sich hierbei, um ein Reservat, welches von einer Gemeinde der Region, die sich als Tourismusverband organisiert hat, gehalten wird. Sie werden uns den Charme der Natur durch eine Kanu-Tour entdecken lassen. Mit etwas Glück können Sie Affen, Vögel und eine Vielzahl an außergewöhnlichen Bäumen sehen. Zum Beispiel der “laufende Baum” oder ein anderer, an den man die Kriminellen angebunden hatte und der Ameisen-Folter überließ.

Danach führen wir unser solidarische Reise fort und gehen Mittagessen in einem privaten Reservat 40 Minuten entfernt. Dieses wird seit 30 Jahren vom Señor Hugo Vela, einer der großen Akteure in der Region im Bereich ländlicher gemeinschaftlicher Tourismus, geführt.  Er hat dieses sumpfige Gebiet erworben und daraus ein unglaubliches Reservat gemacht. Dort werden Sie die Spezialität von Riojo probieren, die Avispa Juane.

Danach werden Sie ohne Zweifel die 3 Stunden Fahrt, die für heute noch anstehen genießen und sich über die Strecke hinweg wiegen lassen. Diese Straße nennt sich Belaunde, von Thierry Belaunde, Name des Staatspräsidenten in den 60er Jahren während der Legislaturperiode in der sie gebaut wurde, um den Norden von Peru mit den Teilen auf der Ost- und Westseite der Anden zu verbinden.

Ankunft in Cuispes

Sie werden die Anden überqueren und die absolut wunderschöne und wechselnde Landschaft genießen können. Von 800 m Höhe in Moyobamba steigt man auf mehr als 2000 m Höhe beim See Pomacochas, um danach wieder runter nach Pedro Ruiz zu fahren und wieder hoch auf 1800 m, die Höhe von Cuispes. Sie haben die Region San Martin verlassen und befinden sich nun in der Region Amazonas.

Hier werden Sie sich Ihrer Gastfamilie anschließen. Dort werden Sie die nächsten Tage in Cuispes im Gästezimmer übernachten und mit der Familie speisen und die Ruhe, die in dieser Ortschaft von 400 Einwohnern herrscht, genießen. Wir hoffen, dass Sie mit dieser solidarischen Reise nicht nur viel über die Traditionen kennen lernen, sondern auch Freunde fürs Leben gewinnen.

Abendessen und Übernachtung beim Einwohner. Tour en canoë Tingana

 

Tag 6 –  Ländlicher Aufenthalt Cuispes – Gemeinde-Aktivitäten

Auf dem Programm stehen Aktivitäten, die Ihnen von der Gemeinde vorgeschlagen werden. Wie wär’s mit einem Besuch auf der Kaffee-Farm oder en Abstecher zur Meerschweinchen-Zuchtfarm?

Als Erinnerung, Meerschweinchen sind ein traditionelles und typisches Nahrungsmittel der Andenstaaten, ob es nun in Peru oder in Ecuador oder noch in den bolivianischen Hochebenen ist.  Sie können eventuell auch ab dem ersten Tag dieses Gericht bei Ihren Gastgebern für einen der folgenden Abende bestellen.

Später werden Sie an einer Brotback-Sitzung teilnehmen können. Das Brot in der Region ist nicht auf ein oder zwei Sorten begrenzt, sondern es gibt etliche verschiedene davon, aber oft sehr mild oder nicht sehr gesalzen.

Und was würden Sie dazu sagen, die Herstellung von Chankaka, einem rohen Zuckerblock aus Zuckerrohr zu sehen?

Sie kehren am Ende der Aktivitäten in Ihr Gästezimmer und zu Ihrer „Familie“ zurück.

Tag 7 – Cuispes – Wanderung nach Yumbilla

Heute Morgen führt Sie der Tourismusverband des Dorfes auf eine Wanderung zu dem bekannten Wasserfall von Yumbilla.  Auf dem Weg treffen Sie auf weitere Wasserfälle, einer schöner als der andere.

Seien Sie aufmerksam und respektvoll gegenüber diesem wunderschönen Urwald. Er ist der ganze Stolz der Einwohner der Region und Sie werden vielleicht auf den bekannten „Gallito de la roca“ oder „Felsenhahn“, der emblematische Vogel von Peru, treffen können.

Optional kann Ihnen eine Einführung in die Aktivität des Canyonings in einem der zahlreichen Wasserfälle in diesem Tal gegeben werden. Die Mitglieder des Verbandes von Cuispes werden dauerhaft in dieser Abenteuer-Aktivität weitergebildet.

Ihre jeweiligen Familien werden Ihnen einen Picknickkorb vorbereiten, den Sie in der Nähe der Wasserfälle genießen können.

Sie werden im Laufe des Tages oder gegen Ende des Nachmittags zu Ihrer Familie in Ihr Gästezimmer zurückkehren.

magnifique point de vue

Tag 8 – Kuelap

Start von Cuispes aus und Transfer zur Abfahrt der Seilbahn in Tingo Nuevo, circa 1,5 Stunden. Nachdem Sie mit der Seilbahn in 20 Minuten von 1900 bis fast 3000 m Höhe gefahren sind, folgen Sie den Stufen 2 Kilometer lang, um den Eingang der archäologischen Stätte von Kuelap erreichen werden.  Diese gehört zur Chachapoya-Kultur.

Es handelt sich hierbei um eine befestigte Hochburg, die auf einer Hochebene auf 3000 m Höhe ab 500 nach J.C. gebaut wurde. Sie ist umgeben von einer beeindruckenden Mauer, die fast 600 m Länge und 20 m Höhe hat.

Der Besuch von Kuelap dauert circa 2 Stunden und Mittagessen gibt es bei Sra. Teodula.

Abstieg nach Tingo Nuevo, Weiterfahrt nach Leymebamba, circa 2 Stunden. Willkommen bei Ihrer Gastfamilie in Leymebamba, einem ländlichen Dorf, wo noch sehr viele Traditionen erhalten sind. Weben, Holzschnitzen, Wandern und Käse machen.

Kuelap

Tag 9 – Ländlicher Aufenthalt in Leymebamba – Gemeinde-Aktivitäten

Das Pferd ist in der Region als Transportmittel beibehalten worden, ob es nun für den Menschen oder auch sehr oft für Produkte und Warentransport genutzt wird. Man trifft regelmäßig auf Bauern, die von der „Chacra“ oder Familienfarm mit ihrem Pferd, vollgeladen mit Produkten der Tagesernte, zurückkehren.

Wir nutzen heute ebenfalls dieses Transportmittel, um das Museum von Leymebamba zu erreichen.

Das Museum von Leymebamba ist bekannt für seine 200 Mumien und deren Opfergaben, die 1997 in der Lagune der Kondore entdeckt wurden.

Dieses Museum ist ein wunderbares Beispiel für die internationale Kooperation und Zusammenarbeit, die von der Gemeinde geleistet wurde, um der Entwicklung des Dorfes weiter zu helfen.

Im Museum von  Leymebamba werden Sie ebenfalls eine beeindruckende Kollektion an peruanischen Quipus vorfinden.

Tissage Leymebamba

Tag 10 – Leymebamba – Gemeinde-Aktivitäten

Die Gemeindemitglieder von Leymebamba laden Sie heute dazu ein, die traditionellen Aktivitäten, wie die Weberei zu entdecken. Man züchtet in der Region Schafe, dessen Wolle genutzt wird, um Ponchos oder Decken aus Wolle herzustellen. Die Hände arbeiten an einem traditionellen Webstuhl. Die Funktionsweise dieses Geräts bleibt für Einsteiger ein Mysterium. Und wird unsere Bewunderung für die Geduld und Geschicklichkeit der Frauen nur verstärken.

Eine andere traditionelle Aktivität in der Region von Leymebamba ist die « ganadería » oder Zucht, hauptsächlich von Kühen. Die Region hat ein angenehmes Klima, schöne Weiden und ist sehr grün. Nach dem Melken stellt man einen sehr angenehmen Frischkäse her. Mit etwas natürlichem Honig ist das ein Genuss.

Sie werden den Bauernhof einer Familie in Leymebamba besuchen können. Diese wir Ihnen das Leben als Züchter in den Hochtälern von Utcubamba im 21. Jahrhundert erklären.

Danach geht es weiter. Die Geschichte des Bildhauers Miguel Huaman ist sehr einzigartig. Nachdem er in seiner Jugend aufgrund schlechtem Einfluss als Mumienräuber verurteilt wurde, hat er dennoch an der Rettungsaktion der Objekte, die in der Laguna de los condores 1997 entdeckt wurden, teilgenommen.

Daraus entstand eine Neugier für Entdeckungen und zahlreiche aus Holz geschnitzte Objekte. Er hat angefangen, diese Objekte zu replizieren und zu verkaufen. Ermutigt, hat er sich entschieden, sich voll der Schnitzerei zu widmen. Er liefert dem Museum von Leymebamba Holzobjekte, die Replikationen aus diesem Chachapoya-Zeitalter sind und verkauft seit einigen Jahren seine Skulpturen auch an Ausländer oder in Lima.

Eine schöne Geschichte für diesen Mann, der sein Atelier gerne für Schüler eröffnen würde.

 Solidarische Reise

Tag 11 – Leymebamba – Cajamarca

Sie werden Ihre Familie in Leymebamba heute Morgen verlassen und eine der beeindruckendsten Straßen, die man jemals gesehen hat, befahren. Diese Strecke verbindet Leymebamba mit Cajamarca.

Auch wenn es von der Kilometerzahl nicht wie das Ende der Welt erscheint, muss man doch den gesamten Tag einplanen, um Cajamarca zu erreichen. Der Höhenunterschied ist beeindruckend: Von Leymebamba auf 2200 m Höhe steigen Sie auf bis zu 3600 m Höhe auf. Auf dieser Höhe haben Sie eine unglaubliche Aussicht auf die Anden, und das Tal von Marañon. Man fährt wieder auf 800 m Höhe hinunter, um über den Fluss zu gelangen.

Anschließend fährt man wieder auf 3100 m und erreicht am Ende des Nachmittags Cajamarca auf 2800 m Höhe.  Ermüdend aber herrlich.  Man wechselt mehrere Male das Ökosystem an einem selben Tag.

Abfahrt mit dem Bus Virgen del Carmen am Morgen und Ankunft in Cajamarca am Ende des Nachmittags. Vom Terminal aus nehmen Sie ein Taxi zu Ihrem Hotel. Das Hotel Los Jazmines ist Teil eines Integrationsprojekt für ledige Mütter oder Personen mit Schwerhörigkeit, indem es diese im Hotel selbst anstellt. Mit den Einnahmen wird ein Zentrum für behinderte und benachteiligte Kinder finanziert.

Archéologie

Tag 12 – Cajamarca – Freier Tag

Cajamarca ist bekannt als Stadt der „Begegnung“.  Es handelt sich dabei um die Begegnung von zwei Welten, die antike und die neue, die Spanier und die Inka. Oder wie 180 Soldaten, die von Pizarro geführt wurden, die Zerstörung eines mächtigen Reiches angestiftet haben und das mit einem unglaublich geschickten Bluff.

Die Inka waren überzeugt davon, dass sie den Göttern Viracochas begegnet wären und haben sich manipulieren lassen bis hin zum Todesfall des Inkas, dessen Vollstreckung durch seine Kerkermeister durchgeführt wurde.

Man kann hier die letzte sichtbare Inka-Konstruktion in der Stadt, das „Lösegeld-Zimmer“ besuchen.   Es handelt sich hierbei um den Ort, an dem Monate lang der Inka Atahualpa eingesperrt war und wo Tonnen an Gold und Silber hingebracht wurden, um sein Lösegeld zu bezahlen. Obwohl die Untertanen des Inkas die Bezahlung vollbracht hatten, wurde der Inka auf dem Platz 1533 hingerichtet.

Sie können ebenfalls sehr schöne Kirchen aus der Kolonialzeit wie die Kirche Belén besuchen.

Andere werden es vorziehen die Umgebung der Stadt mit dem Aquädukt von Cumbemayo oder noch die Ventillas, Begräbnisstätte in Otuzco, zu besichtigen.  Sie können diese Touren am Vorabend in den Agenturen auf dem Platz von Cajamarca reservieren.

Spät am Abend, nach dem Abendessen, nehmen Sie Ihren Nachtbus in Chiclayo, um Ihre solidarische Reise an der Küste fortzusetzen.

cumbe mayo Solidarische Reise

Tag 13 – Chiclayo

Sie werden bei Ihrer Ankunft in Chiclayo empfangen und nach Túcume, 25 Kilometer von Chiclayo entfernt, gefahren. Dort schließen Sie sich Ihrer Gastfamilie an, die Sie in den nächsten Tagen beherbergen wird.

Jetzt geht es gleich ins Hotel Los Horcones de Tucume. Dort werden Sie eingeführt in die Herstellung der bekannten Pachamanca, ein Gericht, das in der Erde gegart wird und auf Basis von Fleisch und Gemüse hergestellt wird.

Während der Kochzeit haben Sie Zeit die Pyramiden und das Museum von Túcume zu besuchen. Diese archäologische Stätte war die letzte Hauptstadt des Reiches von Lambayeque und Chimu, das bis zur Ankunft der Inka in Nord-Peru gedeihte. Dieser Komplex ist eines der wichtigsten prähispanischen Monumente der Nordküste von Peru.

Seine Größe liegt bei circa 220 Äcker und es besteht aus 20 architektonischen Monumental-bauten, die mit anderen Gebäuden verbunden wurden:  Wälle, Innenhöfe, Kanäle, Mauern und andere Strukturen, die die Spiegelung eines geplanten Systems von Wachstum und einer sehr komplexen sozialen Struktur sind. Hier lebten die Herren von Túcume im Luxus von Halbgöttern in riesigen Palästen, die mit Malerei dekoriert waren. Sie enthielten mystische und rituelle Abbildungen, die Möbel und Schmuckstücke waren exquisit und die Herren waren umgeben von Priestern, Administratoren, Dienern und begabten Handwerkern. Das Museum der Stätte ist sehr interessant, didaktisch und pädagogisch.

Nach Rückkehr von Ihren Besuchen genießen Sie Ihre Pachamanca.

Nachmittags treffen Sie den Künstler Julian Bravo von der Gemeinde von Túcume und nehmen an einem Malatelier teil mit Malereien auf einheimischer Baumwolle und natürlichen Farben.

Übernachtung im Gästezimmer, Nachhaltiger Tourismus

Tag 14 – Chiclayo – El Brujo – Trujillo

Heute Morgen verlassen Sie Ihre Gastfamilie in Túcume.

Museum Tumbas Reales

Zuerst besuchen Sie eines der am meisten beeindruckenden Museen in Peru. Es handelt sich hierbei um das Museum Tumbas Reales oder der königlichen Grabmäler. Es befindet sich in Lambayeque, 10 Kilometer von Chiclayo entfernt.

Die Entdeckung 1987 des Grabmals des Herrn von Sipan wurde zu dieser Zeit verglichen mit dem Grabmal des Tutanchamun in Ägypten. Das Museum zeigt den Reichtum und die Zurschaustellung, in denen der Herr von Sipan in seiner stumpfen Pyramide bestattet wurde: Gold und Silber, unglaublich feine Stoffe, religiöse und militärische Embleme und viele zeremonielle Utensilien.

El Brujo

Von Chiclayo aus fahren wir weiter in den Süden in Richtung Trujillo.  Ungefähr 60 Kilometer nördlich davon halten wir an, um die archäologische Stätte El Brujo zu besuchen.

Es ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Nordküste von Peru. Eine lange Besatzungszeit, die vor der Präkeramik-Epoche (3000 vor J.C.) begann, ist hier vorhanden.  Aber es ist die Moche-Kultur (0 – 700 nach J.C.), die die meisten Beweise in der Region hinterlassen hat.      Zwei Hauptentdeckungen haben diesem Komplex noch mehr Bedeutung verliehen. Einerseits die große Pyramide aus Lehmziegel mit 30 m Höhe, wo man noch die Abbildungen im Hochrelief der Moche-Kultur betrachten kann. Diese repräsentieren den Gott des „Enthauptens“.

Es ist auch hier, dass 2006 das Grabmal eines anderen Würdenträgers der Moche-Kultur entdeckt wurde und zwar die Dame von Cao, die man auch unter dem Namen Lady der Tattoos kennt. In ihrem Grab entdeckte man Töpferwaren und Ornamente aus Gold, Silber und Kupfer.  Niemals zuvor wurde eine Mumie einer peruanischen Frau in ihrer eigenen Kleidung aus der Kriegeraristokratie gefunden.

Es scheint als wäre diese Herrscherin eine Schlüsselfigur im Hof des Herrn von Sipan, der oben bereits erwähnt wurde, gewesen. Faszinierend!

Im Museum Cao erfahren wir alles über das tägliche und symbolische Leben der Einwohner von diesem Teil von Peru. Es werden die Bräuche und der Glaube der Vergangenheit mit denen aus der heutigen Zeit verglichen und wir beenden die Tour mit der geheimnisvollsten Entdeckung der letzten Zeit: Die Lady Cao. 2017 war die Dame von Cao Aktualität durch das Erstellen eines 3D-Selbstportraits.

Wir fahren unsere Reise fort bis Trujillo, die „Stadt des unendlichen Frühlings“.

site El Brujo

Tag 15 – Trujillo

Trujillo ist eine große Stadt mit einem sehr schönen Zentrum im Kolonialstil.

Chan Chan

Aber die Region ist auch als das Hauptkulturzentrum in Peru für Vor-Inka-Zeiten, also zu Zeiten der Moche und Chimu, bekannt. Sie begeben sich zuerst einmal zum archäologischen Komplex von  Chan Chan und zum Palast von Nik- An. Chan Chan ist als Welterbe der Menschheit von der UNESCO anerkannt.

Es war die Hauptstadt des Chimu Reiches, das in dieser Region nach dem Moche Reich aufblühte und eine Fläche von circa 20 m² abdeckte. Der mittlere Teil besteht aus einem Ensemble von zehn befestigten Anlagen (die man Zitadelle nennt) und Pyramiden. Die Zitadelle Nik-An ist die größte Veranschaulichung der Bedeutung des Wassers, insbesondere des Meeres für die Chimu-Kultur, die dieses verehrte.

Sonnen- und Mondtempel

Sie setzen Ihre Entdeckungsreise der Zivilisationen dieser Region an der Nordküste von Peru fort und besuchen den Sonnentempelund den Mondtempel und das dazugehörige Museum. Der Mondtempel besteht aus mehreren Tempeln, die über Jahrhundert hinweg auf einander gebaut wurden. Zudem gibt es 12000 m² mit polychromen Wandmalereien. Deren Ikonographie und Ästhetik sind von universellem Wert und spiegeln die Abbildungen, die 700 Jahre lang benutzt wurden, wieder.

Auf dem oberen Teil der Wände, die aus Lehmziegel sind, können Sie die Ruinen dieser Mauer sehen. Sie ist dekoriert mit religiösen Symbolen in unterschiedlichen Farben und das wichtigste ist das Ai-Apaec oder „der Gott der Berge“.   Dieser Tempel ist ein herausragendes Zeugnis der traditionellen Moche-Kultur und zeigt, wie die politische Macht durch religiöse Ideen verwirklicht worden ist.

Aber die Moche-Kultur ist nicht ausgestorben, sie ist eine immer noch lebende Kultur. Zuerst werden wir das Töpferei- und Handwerkatelier „das unfassbare Angesicht“ besuchen.   Die Moche-Kultur hat ein ganz eigenes Abbild von sich selbst geschaffen durch die realistische und ausdrucksstarke Töpferei. Die Moche gaben ihren Keramikstücken eine ästhetische und thematische Qualität und diese wurden somit zum besten Zeugnis des alltäglichen Lebens und des spirituellen Lebens seiner Einwohner.  Im der Werkstatt können Sie die Herstellung, die Techniken und die Materialien, die von den Einwohnern der Moche-Landschaft gerettet wurden, betrachten.

Archéologie

Tag 16 – Trujillo – Lima

Transfer vom Flughafen von Trujillo für den Flug Trujillo – Lima. Ende Ihrer solidarische Reise nach Nord-Peru.

Voyage nord du Pérou


Unsere Reiseprogramme sind dazu gedacht, Sie für Ihre Reise in den Norden von Peru zu inspirieren und Ihnen zu zeigen, wie vielfältig diese Regionen sind.

Wir gestalten dann zusammen mit Ihnen Ihre Wunschreise, genau massgeschneidert auf Ihre Interessen, Hotelkategorie, Transportmittel und Reisedauer. Sie entscheiden auch, ob Sie lieber alleine und unabhängig reisen möchten oder einen privaten Reiseführer wünschen, der Ihnen die Geheimnisse Perus zeigen kann.

Schreiben Sie uns an info@phimavoyages.com oder über unser Kontaktformular. Wir antworten Ihnen innerhalb von maximal 24 Stunden.

 

Budget

Solidarische Reise nach Nord-Peru mit Übernachtung im Gästezimmer

16 Tage / 15 Nächte

 

Eine solidarische Reise machen, Nord-Peru entdecken, fern von den großen touristischen Strecken reisen, die Gemeinden bei ihrer Entwicklung unterstützen und gleichzeitig am täglichen Leben teilnehmen. Zusammen mit den Einheimischen werden Sie diese noch wenig bekannten Regionen entdecken und eine einzigartige Erfahrung erleben. Sie übernachten die meiste Zeit in Gästezimmern, um so den besten Anschluss zu finden.

Für 2018 bieten wir Ihnen diese aussergewöhnliche Reise als Zubucher-Gruppenreise zu folgenden Daten an :

08.06. – 23.06.2018

31.08. –  15.09.2018

 

Preis 2018 pro Person

(im Doppelzimmer)

2 Reisende : ab 3 150 Euros pro Person

4 Reisende : ab 2 600 Euros pro Person

6 Reisende : ab 2 140 Euros pro Person

8 Reisende : ab 1 960 Euros pro Person

Dieser Preis enthält 10% für unseren Solidaritäts-Beitrag, der an die Dörfer von Cuispes und Leymebamba geht und für die Weiterentwicklung der Gemeinden genutzt wird.

  • Mindestens 2 Personen
  • Preis kann sich je nach Saison ändern
  • Preis nicht gültig über Weihnachten, Neujahr, Raymi Llaqta und andere Feiertage


Unsere Reiseprogramme sind dazu gedacht, Sie für Ihre Reise in den Norden von Peru zu inspirieren und Ihnen zu zeigen, wie vielfältig diese Regionen sind.

Wir gestalten dann zusammen mit Ihnen Ihre Wunschreise, genau massgeschneidert auf Ihre Interessen, Hotelkategorie, Transportmittel und Reisedauer. Sie entscheiden auch, ob Sie lieber alleine und unabhängig reisen möchten oder einen privaten Reiseführer wünschen, der Ihnen die Geheimnisse Perus zeigen kann.

Schreiben Sie uns an info@phimavoyages.com oder über unser Kontaktformular. Wir antworten Ihnen innerhalb von maximal 24 Stunden.

 

Im Programm inbegriffen

  • Unterstützung am Flughafen
  • Englisch-sprechender Reiseführer
  • Eintritte zu den archäologischen Stätten und Naturschutzgebieten
  • Aktivitäten und Ausflüge wie im Programm beschrieben
  • Mahlzeiten wie im Programm beschrieben
  • Transfers wie im Programm beschrieben
    • privat (im Auto für 2 Personen, im Mini Van H1 für 3 und mehr Personen)
    • im Nachtbus
    • im Taxi / Kombi

 

Nicht im Programm inbegriffen

  • Nicht angegebene Mahlzeiten
  • Trinkgelder
  • Internationale und nationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Banktransfers
Solidarische Reise nach Nord-Peru mit Übernachtung im Gästezimmer
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Comments

  1. Viola Braun
    August 7th

    Hola!
    wir, 2 Personen, beabsichtigen Anfang September den Norden im Auto zu bereisen. Bitte teilen Sie uns eine Adresse vor Ort mit, um von dort aus weitere Unternehmungen zu organisieren. Hablo algo de espanol.
    Herzliche Grüße
    Viola

  2. Martina
    August 8th

    Hallo Viola,

    Ich schicke Ihnen eine Nachricht per E-mail.

    Herzliche Grüsse,
    Martina

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