Top 7 Sehenswürdigkeiten in Kolumbien

Carthagène des Indes, Colombie

Top 7 Sehenswürdigkeiten in Kolumbien

Kolumbien ist ein Land, das seit den Abrüstungsabkommen mit der FARC im Jahr 2016 viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Tatsächlich gibt es in Kolumbien unglaublich viele Sehenswürdigkeiten zu besichtigen ! Ich werde oft gefragt, ob es sicher ist, nach Kolumbien zu reisen, und ich sage immer: “Aber, ja! “.

Treffen Sie die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie in anderen lateinamerikanischen Ländern, vor allem in den großen Städten. Sobald Sie jedoch vom touristischen Pfad abweichen, treffen Sie Kolumbianer, die offen, herzlich und willkommend sind!

In einem Land, das zweimal so gross wie Frankreich ist, gibt es Ökosysteme mit völlig unterschiedlichen Klimazonen, und genau das ist der Punkt einer Reise nach Kolumbien. Anden mit schneebedeckten Gipfeln, der grüne Amazonas, die Kaffeeregion, Wüsten und Strände – für jeden ist etwas dabei.

Um Ihnen einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten in Kolumbien zu geben, haben wir hier eine Liste unserer Lieblingsstätten zusammengestellt.

Der Blog-Teil von Phima Voyages ist eine wahre Goldmine an Informationen und Orten, die es im Norden von Peru zu besichtigen gibt. Um keinen Artikel zu verpassen und um unseren gratis Reise-Führer über die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Norden von Peru zu bekommen, bitte einfach hier klicken. 

 

1) Medellin, die Stadt des ewigen Frühlings

Medellin, die zweitgrößte Stadt Kolumbiens, ist eine moderne Stadt und ehrt ihren Spitznamen “Stadt des ewigen Frühlings” (wie Trujillo im Nordperus)! Heute hat sie 4 Millionen Einwohner und ist Teil jeder Reiseroute in Kolumbien.

Berühmt-berüchtigt für ihre Drogenhandel-Vergangenheit, hat die Stadt noch viel mehr zu bieten. Heute verbindet sie Tradition und Moderne, es ist eine boomende Stadt und Sie werden es geniessen, die heutigen Kolumbianer, deren Leidenschaften und Träume kennenzulernen.

Zwischen Theater, Straßenkunst, Blumenmarkt, Salsa auf der Straße und der kolonialen Architektur können Sie mehrere Tage in Medellin verbringen. Für diejenigen, die nur auf der Durchreise sind, müssen Sie eben eine Wahl treffen. Wissen Sie, dass Medellin erst 1813 als Stadt betrachtet wurde? 1826 wurde sie dann Hauptstadt der Region Antioquia. Das Stadtzentrum ist heute ein Meli-Melo verschiedener Einflüsse, kolonial und künstlerisch.

Sie finden hier auch einige koloniale Überreste der Spanier, wie die Basilika Santa Cruz und Villa Candelaria, aber auch das Museum des kolumbianischen Malers Fernando Botero (kürzlich in Aix en Provence im Cantini-Museum in einer Ausstellung mit Picasso) und den Platz Fernando Botero mit 23 seiner Skulpturen.

Medellin, Colombie

 

2) Gemeindetourismus in Guajira in der Wüste

Guajira ist eine Halbinsel am nördlichsten Punkt des südamerikanischen Kontinents, nicht weit von der Grenze zu Venezuela entfernt. Die Landschaft ist wüstenartig mit großen Sanddünen und dem Meer bis zum Horizont!

Diese Region unterscheidet sich stark vom Rest Kolumbiens, der eher in den Andenregionen liegt. Aber hier an der Küste ist das Gebiet der Wayuu-Ureinwohner. Sie leben dort, weit weg vom Rest der Welt, noch in ihren Traditionen verwurzelt. Sie sprechen neben Spanisch auch ihre eigene Sprache. Ganz bestimmt werden Sie Wayuus-Frauen sehen, die Mochila-Taschen oder Hängematten weben. Wissen Sie, dass es bis zu 4 Wochen dauert, um eine Tasche herzustellen?

Um nach Guajira zu gelangen, müssen Sie sich entweder selbst organisieren oder über eine örtliche Agentur buchen. Auf dem Weg dorthin fahren Sie an atemberaubenden Mondlandschaften vorbei, zwischen Salzwiesen, Wüstendörfern und Surf-Spots. Aber keine Sorge, der Massentourismus ist noch nicht hier angekommen. Sie werden wahrscheinlich bei Ihrer Gastfamilie in einer Hängematte unter dem Sternenhimmel schlafen und eine wie nirgendwo erleuchtete Milchstraße genießen (in Guajira gibt es praktisch keine Lichtverschmutzung).

Frischer Fisch, einfaches Essen, Austausch mit Einheimischen – hier drehen sich die Uhren anders.

Genießen Sie Sonnenuntergänge über dem Meer, während Sie auf der Düne sitzen. Sprachlos werden Sie dem Flug der Pelikane zusehen.

Tourisme responsable

 

3) Salento und die Kaffeezone

Das Dorf Salento ist bekannt für seine Farben, Gassen und seine Lebensfreude. Spazieren Sie durch die Gassen mit bunten Häusern im Kolonialstil, die typisch für die Region Antiquioa sind.

Von Salento aus geht es in das Cocora-Tal, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein bekannter Ort der Kautschukproduktion war, bevor es sich dem Kaffee widmete.

Das Tal ist ebenfalls bekannt für die Quindios Wachspalmen, eine bedrohte Palmenart, die 80 m hoch und bis zu 100 Jahre werden kann. Es ist eine endemische Spezies Kolumbiens, ein einzigartiger Zufluchtsort für verschiedene Vogelarten.

Wenn Sie Zeit haben, planen Sie einen Aufenthalt in einer Kaffee-Hacienda ein, um zu sehen, wie dort Kaffee angebaut und produziert wird.

Salento, Colombie

 

4) Cartagena des Indias

Cartagena an der Atlantikküste zeigt einen anderen Aspekt des Landes, weil die Atmosphäre hier eher afroamerikanisch ist als andalusisch.

In Cartagena leben die Einheimsischen für und von der Musik. Die Palenque-Zivilisation hat ihre eigene Sprache sowie ihre eigenen sozialen, medizinischen oder religiösen Praktiken. Dies beeinflusst ihre Musik und ihr Lieder. Darüber hinaus wurde das Palenque-Dorf San Basilio (70 km von Cartagena entfernt) 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

Von Cartagena aus erkunden Sie den Naturpark Corales del Rosario und San Bernado, der sich auf mehr als 120 000 Hektar erstreckt. Farbige Korallen umfassen 197 km2, was 72% der Korallen in der kolumbianischen Karibik entspricht.

Medellin

 

5) Bogota

Bogota, die Hauptstadt von Kolumbien, wird Sie durch seine vielfältige Kultur begeistern. Diese Stadt mit 8 Millionen Einwohnern liegt im Hochland der Anden auf 2 600 m und verdient damit den Titel der dritthöchsten Hauptstadt der Welt (nach Quito und La Paz).

Besuchen Sie die wichtigsten Museen des Landes und spazieren Sie durch den Kolonialbezirk La Candelaria. In diesem historischen Viertel sind die farbenfrohen Häuser ziemlich gut erhalten und die Wände sind mit Street Art-Gemälden verziert.

Im Gegensatz zu Medellin waren die Spanier sehr an dem aktuellen Bogota interessiert. Warum ? Die prä-kolumbianische Zivilisation der Muiscas verarbeitete Gold zu unglaublichen Schmuckstücken, was die Spanier sehr beeindruckte. Heute können Sie die schönsten Stücke im Goldmuseum, noch im Viertel La Candelaria, bewundern. Sie werden die Goldschmiedearbeiten der wichtigsten präkolumbianischen Zivilisationen, aber auch ihren Lebensstil und ihre Kultur vor der Ankunft der Spanier in Kolumbien sehen.

Nehmen Sie sich Zeit, um die Plaza de Bolivar mit ihren öffentlichen Gebäuden wie der Primada-Kathedrale, dem Rathaus oder dem Justizpalast und dem Kapitol zu erkunden. Alles in einem spanischen Kolonialstil, der sehr an Cusco, die Hauptstadt der Inkas in Peru, erinnert. Ausser den Gebäuden wird Sie das Plaza mit seinem Ambiente aus Straßenverkäufer, Tauben, dem ständigen Kommen und Gehen verführen. Setzen Sie sich in ein Café und atmen Sie durch 🙂

Ein weiteres Must-See-Museum ist das Botero Museum, direkt neben dem Goldmuseum. Außerdem ist der Eintritt frei!

Versäumen Sie nicht, mit der Seilbahn auf den Cerro Monserrate zu steigen, von dort aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die ganze Stadt!

Voyage en Colombie

 

6) Archäologischer Park von San Agustin

Der archäologische Park von San Agustin ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten Kolumbiens und erstreckt sich über 35 km². Hier finden Sie hunderte megalithischer Statuen. Die beeindruckendsten sind 6 Meter hoch!

Der Park wurde 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und ist die flächenmäßig größte Nekropole der Welt. In Wahrheit ist es nicht nur einer, sondern zwei Parks – der von San Agustin und der von Alto de los Idolos und Altos de las Piedras.

Sie werden mehr als 300 monumentale Skulpturen entdecken. Es wird vermutet, dass es sich um religiöse Denkmäler mit Grabfunktion handelt. In der Tat wissen wir sehr wenig über den Ursprung und den Grund, warum sie gebaut wurden. Darüber hinaus wurde der größte Teil der Stätte wurde noch nicht erforscht!

Die Statuen repräsentieren Tiere wie Affen oder Elefanten, aber auch Männer und abstrakte Formen, die aus Vulkangestein geschnitzt wurden. Ihre Größe reicht von 1 bis 6 Meter. Sie sind Zeugen einer Zivilisation, die während der ersten acht Jahrhunderte unserer Ära ihren Höhepunkt hatte, die San Agustin-Kultur.

Nehmen Sie sich mindestens zwei Tage Zeit, um den Park zu besuchen, denn es lohnt sich wirklich. Außerdem ist der Zugang zu San Agustin nicht einfach und erfordert eine gewisse Anreisezeit, also besser den Ort genießen.

 

7) Park von Tayrona

Der an der kolumbianischen Karibikküste gelegene Tayrona National Naturpark ist ein bisschen ein Opfer seines Erfolgs. Umgeben von Bergen und tropischen Wäldern mit einem paradiesischen Strand können Sie sich vorstellen, dass der Park bei nationalen und internationalen Besuchern höchstbeliebt ist. Wir empfehlen Ihnen daher, ihn eher in der Nebensaison zu besuchen.

Seit dem Jahr 400 sind die Ureinwohner in dieser Region Kolumbiens präsent. Offenbar gab es 3 000 Einwohner in der Ebene von Tayrona. Zum Tayrona National Park gehören heute noch immer vier indigene Gemeinden. Sie leben nach wie vor in diesem Gebiet, das als Erbe der Menschheit gilt.

Heute sind diese 15 000 ha (davon 3 000 maritime ha) Zuflucht für 56 vom Aussterben bedrohte Arten. Für Ornithologen ist es gut zu wissen, dass Sie hier mehr als 400 Vogelarten, 40 Fledermausarten und fast 60 Säugetierarten finden können.

Im Park von Tayrona haben Sie die Wahl zwischen Entspannen oder Wandern im nahe gelegenen Dschungel. Die Landschaft ist himmlisch und die Natur einfach spektakulär.

Tayrona Colombie

 


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