20 Aktivitäten in der Region San Martin

20 Aktivitäten in der Region San Martin

Die Region San Martin ist die Nachbar-Region von Amazonas, im Norden von Peru, und erstreckt sich über 300 Höhenmeter in Tarapoto (im Amazonischen Dschungel) bis zu 2 500 Höhenmeter in den Anden. Wenn Sie Naturliebhaber sind, ist die Region San Martin genau das Richtige !

Der Blog-Teil von Phima Voyages ist eine wahre Goldmine an Informationen und Orten, die es im Norden von Peru zu besichtigen gibt. Um keinen Artikel zu verpassen und um unseren gratis Reise-Führer über die 10 wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Norden von Peru zu bekommen, bitte einfach hier klicken.

Les Andes Nord du Pérou

Tarapoto

Erbaut am Rand des Flusses Shilcayo, befindet sich die “Palmenstadt”auf einer Höhe von 300 m. Tarapoto ist der Eingang zu der Amazonia-Region und somit in den Dschungel Nord-Perus. Also nicht erstaunlich, dass es hier warm und feucht ist.

Es ist nicht die Regionalhauptstadt, das ist Moyobamba, aber es ist die grösste Stadt in San Martin und verfügt über einen Flughafen.

 

Was macht man in Tarapoto ?

  • Tarapoto ist eine richtige Stadt. Man kann auf dem Plaza de Armas flanieren oder in den Boutiquen und Geschäften in der Stadtmitte, Cafés und Bäckereien – ausserdem gibt es ganz viele Moto-Taxis. Diese Art sich fortzubewegen ist eine Kunst, denn niemand scheint die Regeln zu kennen ! In der Woche vom 8. bis 19. Juli wird in Tarapoto immer die Gründung der Stadt im Jahre 1782 gefeiert – und zwar vom Bischof von Trujillo, Baltazar Jaime Martinez de Compagnon y Bujanda.
  • Im Aussenbezirk von Tarapoto kann man die Schokoladenfabrik Orquidea besichtigen, die biologische Schokolade herstellt und mit 116 kleineren Schokoladenproduzenten der Region zusammen arbeitet. Kakao ist eine wichtige Grundlage der Wirtschaft der Region : San Martin liefert 26 000 Tonnen der 56 000 Tonnen Schokolade, die in Peru produziert werden.

Lesen Sie auch unseren Artikel über die Schokoladenfabrik Orquidea.

 

  • Nur 20 Minuten von Tarapoto entfernt, kann man die Petropgraphen von Polish besichtigen. Bis heute kennt man nicht den Ursprung dieser 5 Steine, die mit Bas-Relief graviert sind, die Tiere und Pflanzen darstellen. Man geht davon aus, das es ein Werk der Chachapoya ist.
  • Eine Stunde von Tarapoto entfernt befindet sich die Gemeinde von Chazuta, wo man die Schokoladenproduktion vor Ort entdecken kann.

Lesen Sie auch unseren Artikel über Chazuta.

 

  • Entdecken Sie die vielen Naturschutzgebiete, darunter Cordillera Escalera mit ihren Wasserfällen, üppiger Natur und farbigen Vögeln. 
  • Treffpunkt an einer der zahlreichen Wasserfälle der Region. Der bekannteste (und somit auch der am meist besuchte) ist der Wasserfall von Ahuashiyacu mit seinen 40 m Höhe, 20 Minuten von Tarapoto entfernt.
  • Weniger bekannt ist der Wasserfall von Carpishuyacu, der sich ein einhalb Stunden von Tarapoto befindet. Nach einer ein-stündigen Wanderung erreichen Sie das Becken des Wasserfalls und der natürlichen Brücke, die darüber führt. Klein, aber fein – und weniger besichtigt.
  • Entdecken Sie die Laguna Azul – die Blaue Lagune – 2 Stunden von Tarapoto entfernt. Dort kann man jeglichen Wassersport betreiben, von Surfen bis Motorbootfahren, oder einfach nur Ausruhen. Die Reiseführer erzählen Legenden, die die Lagune umgeben. Ideal für einen Tagesausflug oder ein Wochenende. Auf dem Rückweg können Sie einen Stop einlegen, um ein Schlamm-Bad oder ein Schwefelbad zu nehmen. Ein Bemol : die Laguna Azul ist ein sehr beliebter Ort bei Peruanern und Touristen: es hat immer sehr viele Besucher.
  • Für Abenteurer gibt es auch die Möglichkeit, Rafting auf dem Mayo Fluss zu machen. Die Strömungen sind sehr schnell, es ist also besser, gut begleitet loszufahren !

Rio Negro, San Martin, Nord du Pérou, Tarapoto

Das Dorf Lamas, Folklore-Hauptstadt seit 2003

Lamas befindet sich 35 Minuten ausserhalb von Tarapoto – ideal für einen Tagesausflug. Tarapoto ist eine grosse Stadt, laut, unübersichtlich und sehr heiss. Lamas ist viel angenehmer: auf einer Höhe von 800 m ist die Temperatur angenehm und man hat eine ganz tolle Aussicht auf die Umgebung. Die Bevölkerung der Quechua-Lamista, die “mittelalterliche” Burg und das Handwerk machen den Ruf Lamas aus.

Das Dorf ist bekannt für seine 3 Ebenen :

  • auf der 1. Ebene, also ganz unten, leben die Quechua Indianer,
  • auf der 2. Ebene, die einfachen Leute,
  • und auf der 3. Ebene befindet sich die Kirche.

Plaza de Armas de Lamas Nord du Pérou

Was macht man in Lamas ?

  • Machen Sie einen Stop bei Ecoperlacha Cacao, 3 km ausserhalb des Dorfes rechts gelegen. Auf diesem Grundstück von 1,5 Hektar wird einer der feinsten Kakaos Perus produziert. Ausserdem werden auch Orangen und Zitron von aussergewöhnlicher Qualität angebaut. Sie können eine Tour im voraus reservieren und somit alles über die Schokoladenproduktion lernen – und natürlich auch probieren !
  • Besuchen Sie das Museum Chanka, direkt im Dorfzentrum : ein gut gemachtes Museum, hell und mit einem freundlichen Empfang. Nehmen Sie sich die Zeit, auch die Mythen und Legenden durchzulesen und anzuschauen, die von lokalen Malern in Szene gesetzt wurden. Offen täglich von 9 – 19 Uhr.
  • Entdecken Sie die überraschende Burg von Lamas im mittelalterlichen Stil. Sie wurde von einem Italiener erbaut und enthält heute eine Ausstellung von Künstlern der Region. Aber die Burg an sich ist schon eine Attraktion für die Region !

Lesen Sie unseren Artikel über die Burg von Lamas.

  • Machen Sie einen Abstecher bei der Vereinigung Warmi Wasi. Im unteren Teil des Dorfes, auf dem Weg zum Dorfplatz der indigenen Gemeinde, befindet sich diese Vereinigung in hübschen Holzhütten mit einem Strohdach. Dort zeigt man Ihnen das Kunsthandwerk dieses Stammes : Schmuck, gewebte Stoffe und Keramik.
  • Im Dorfteil der indigenen Gemeinde von Waqui werden Sie weitere Kunsthandwerk-Traditionen dieser Quechua-Lamista-Gemeinde kennen lernen.

Musee à Lamas, Voyage au Nord du Pérou

Die Hauptstadt von San Martin : Moyobamba

Moyobamba ist die erste Stadt, die von den Spaniern in der Amazonia 1540 gegründet wurde. Sie war vor 100 Jahren das politische und diplomatische Zentrum der Region. Zu dieser Zeit hatten die Botschaften von Deutschland, Frankreich und Amerika ihren Sitz in Moyobamba ! Das erklärt, warum Moyobamba die Haupstadt der Region ist, obwohl sie kleiner ist als Tarapoto. Auf 860 m Höhe gelegen, sind die Temperaturen in Moyobamba niedriger. Aber es gibt mindestens genau so viele Naturwunder zu entdecken !

Plaza de Armas, Moyobamba Nord du Pérou

Was macht man in Moyobamba ?

  • Gehen Sie in der Stadt spazieren ! Das Stadtzentrum, um den Plaza de Armas herum ist immer sehr belebt. Ausserdem gibt es sehr schöne Wandmalereien, die den Häusern einen Karibik-Flair geben. Treffpunkt ist im Viertel von Zarragoza, um den Punta de Tahuishco herum, wo diese Kultur hervorgehoben wird. Ausserdem haben Sie von dort aus einen tollen Aussichtspunkt über das Tal des Mayo-Flusses.
  • Entdecken Sie die Aguas termales (Thermalbäder), bekannt für ihre medizinischen und entspannenden Wirkungen. Sie befinden sich etwas ausserhalb der Stadt in Richtung Jepelacio.
  • Bewundern Sie die einzigartigen Orchideen und Bromelien, die so typisch sind für die Region im Orquideario von Waqanki, der sich nur wenige Meter vor den Thermalbädern befindet.

Lesen Sie auch unseren Artikel über Waqanki.

  • Lernen Sie mehr über medizinische Pflanzen der Region San Martin im Botanischen Garten.
  • Besuchen Sie das Naturschutzgebiet von Tingana. Als Alternative dazu gibt es auch das Naturschutzgebiet von Santa Elena, in der Nähe von Rioja (20 km von Moyobamba entfernt), das einfacher zu erreichen ist. In beiden Reservaten fahren Sie in das Flussgebiet mit dem Kanu hinein und können Affen und Vögel in freier Wildbahn sehen.

Lesen Sie auch unsere Artikel über dans Naturschutzgebiet von Tingana und das von Santa Elena.

  • Lassen Sie die Natur um Moyobamba herum auf sich einwirken : San Martin ist üppig und grün, exotisch und entspannend. Zwischen Reisfeldern und anderen Kulturen finden sich immer wieder private Initiativen zur Erhaltung der natürlichen Wälder und Feuchtgebiete.

Rizière San Martin Nord du Pérou

Fauna und Flora

Die Region San Martin im Norden von Peru ist bekannt für ihre Biodiversität.

Das Klima ist warm und zum Teil regnerisch. Die Regen-Zeit geht von November bis Juni und die Trockenzeit von Juni bis Oktober. Während der Regenzeit füllen sich die Mangroven mit Wasser und überfluten die nähere Umgebung. Wenn das Wasser dann zurück geht, ist die Landschaft ein idealer Spielplatz für Vögel, Insekten und Affen.

Die Pflanzenvielfalt ist ebenfalls beeindruckend : Orchideen, Bromelien, Helikonien und Riesen-Farne. Es gibt auch viele verschiedene Arten von Palmen, darunter die Palme Jonda, die zahlreiche Familien mit ihrem nährreichen Stamm ernährt. Ausserdem viele exotischen Pflanzen und Bäume. Z.B. der “Baum, der läuft”, ein Baum, der seine Wurzeln immer weiter ausbreitet, dass man den Eindruck hat, er bewegt sich fort.

Lesen Sie auch unseren Artikel über das Naturschutzgebiet von El Breo.

 

Weitere Fakten über San Martin

  • Die Region wurde am 4. September 1905 gegründet. Man hat ihr den Namen des Befreiers des Landes gegeben : José de San Martin.
  • Der Fluss Huallaga ist einer der wichtigsten der Region. In den Anden formt er den beeindruckenden Canyon Pongo de Aguirre.
  • In den Jahren 1980 war die Region San Martin die Hauptzone der Coca-Produktion und Basis des Kokains in Peru. Heute wurde der Coca-Anbau von alternativen Kulturen (wie Kakao und Kaffee) ersetzt, die heute für die Wirtschaft der Region sehr wichtig sind.
  • In der Nähe von Tarapoto befinden sich die Betriebszentren des MRTA (Mouvement Révolutionnaire Tupac Amaru). Zwischen 1980 und 1982 war die Region Hauptplatz des bewaffneten Konflikts zwischen der peruanischen Regierung und den Guerrials des “Leuchtenden Pfads” und MRTA, wobei es zu Zehntausenden von Toten kam.
  • Die prä-Inka Stätte Gran Pajáten ist ein Komplex aus runden Gebäuden mit Figuren, die den Kondor darstellen, der sich an der Grenze der Regionen La Libertad und San Martin befindet. Die Stätte wurde 1990 zum Welt-Erbe von UNESCO ernannt für seine Natur und 1992 als Weltkultur-Erbe.  Um diese bedrohte Natur und die zerbrechlichen Ruinen zu beschützen, kann man diese archäologische Stätte und der Nationalpark nur mit einer Erlaubnis des Landwirtschaftsministeriums und des Nationalen Kulturinstituts besichtigen.

 

Praktische Informationen

Wie kommt man dorthin ?

  • Tarapoto verfügt über einen nationalen Flughafen, der 3. grösste Flughafen in Peru. Flüge nach Lima, Iquitos, Pucallpa, oder auch nach Chiclayo und Trujillo werden angeboten. Der Flug von Lima nach Tarapoto dauert ca. 1 Stunde 15 Minuten.
  • Von Chachapoyas aus sind es ca. 6 Stunden 30 Minuten ohne Pause, um im Privatfahrzeug nach Tarapoto zu kommen.
  • Rechnen Sie mit ca. 28 Stunden Busfahrt von Lima nach Tarapoto.
  • Die Strecke Chachapoyas – Moyobamba, dauert ca. 4 Stunden im Privatfahrzeug – und wesentlich länger mit dem Kombi.

Hotels

Restaurants

  • La Olla de Barro, à Moyobamba

 

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